Reisebericht Rumänien 2018

zwei Menschen, ein Hund und ein Landy, die Behausung auf dem Dach und 3 Wochen Urlaub…


Freitag, 17.08.

Der Urlaub beginnt mit dem Umdrehen des Zündschlüssels!
Also fahren wir am Nachmittag einfach los, soweit wir kommen. Die Umfahrung von Staus und Umleitungen kostet Zeit, aber schließlich endet der Tag im Kamp Pavov bei Jihlava mit Livemusik und Pivo.

Samstag, 18.08.

Bis zur slowakischen Grenze ist es nicht mehr weit. Kurz vorher besorgen wir die Autobahnvignetten für die Slowakei und Ungarn, dürfen dank der 9 eingetragenen Sitze gleich doppelt soviel berappen wie ein normaler PKW und werden ins LKW-Register eingetragen.
Am Nachmittag erreichen wir Nyiregyháza, wo wir auf einem kleinen Zeltplatz am See, gleich neben dem Zoo unser Lager aufschlagen. Ein Hauch von Afrika weht als Löwengebrüll herüber. Nebenan gibt es Langos und Bier, ansonsten ist nicht viel los in dem kleinen Kurort.
Unterwegs fiel uns auf, dass unser Auto mit Lichtlosigkeit glänzt und das ausgerechnet hier, wo man überall mit Tagfahrlicht unterwegs sein muss. An der Lampe liegt es nicht, die man zwar fast mühelos entfernen kann, aber nur mit endlosen Fluchen wieder in die Fassung bringt. Begnügen wir uns eben mit den Parkleuchten und fahren nur bis zur Dämmerung.

Sonntag, 19.08.

Kirche von Budesti
Kirche Budesti

Auf dem Weg nach Satu Mare verlassen wir die Autobahn. Ein Dorf folgt dem nächsten und typisch ungarisch, wollten alle an der Straße wohnen, weshalb die Orte auch meist sehr lang sind. An der Grenze gibt es noch (oder wieder) Paßkontrollen, für EU-Bürger geht es etwas schneller. Wir tanken randvoll, tauschen Geld und zahlen die rumänische Straßennutzungsgebühr von geradezu zurückhaltenden 7 Euro.
Wir halten uns ostwärts in die Maramures bis Budesti, wo wir die ersten vielen Holzhäuser und die Holzkirche bewundern. Wir wollen in der Nähe bleiben, kaufen noch ein paar Getränke und fahren Richtung Ortsausgang und Wald, in der Hoffnung, ein schönes Plätzchen für die Nacht zu finden. An einer Quelle am Straßenrand füllen wir unseren Kanister und folgen weiter der kleinen Straße, die zur Piste wird, bis wir eine Wiese als guten Standort für die Nacht befinden. Zu unserer Verwunderung fahren auch am Abend immer noch viele Autos vorbei – eine Party auf der Alm? Hund Juri freut sich jedenfalls über Bewegungsfreiheit und den nahen Bach.



Montag, 20.08.

 
Früh am Morgen in Nordrumänien
Kirche Botiza
Kloster Bârsana
Der Schlafplatz war gut gewählt. Schon früh am Morgen scheint uns die Sonne ins Zelt. Nach und nach erscheinen die Hunde der nahen Hirten und beäugen uns. Es müssen so sieben bis neun an der Zahl sein. Zwei von ihnen scheinen die Wache gegen uns übernommen zu haben, aber vor Juri flüchten sie, als er Bekanntschaft schließen will.
Nach ausreichendem Frühstück und einer Morgenwäsche im Bach fahren wir weiter bergauf, da wir neugierig sind, wohin all die Leute am Abend noch gefahren sind. Am Ende des Weges finden wir ein Kloster und bewundern die noch im Bau befindliche neue Holzkirche. Vom Holzbau verstehen die Rumänen etwas. Maurer- und Betonarbeiten sollten sie aber lieber Fachleuten überlassen. Verfugt wird überhaupt nicht und im Beton krümeln ganze Kiesnester heraus, so dass sich Vögel darin einnisten könnten.
Wir verlassen das Tal wieder auf dem gleichen Weg und steuern Bârsana an, einer von vielen Orten mit einer traditionellen Holzkirche. Nicht weit davon befindet sich das gleichnamige Kloster, ein touristischer Anziehungspunkt, aber erst in den neunziger Jahren gebaut. Ein Kiosk mit leckeren Teigtaschen tröstet uns über den Touristenrummel hinweg. So sind wir gestärkt für die Weiterfahrt auf kleinen Straßen, die teils als Piste weiterführen, über Poienile Izei und Botiza nach Ieud, einem sehr langen Straßendorf, an dessen Ende wir im Wald dem Weg folgen und unser Plätzchen für die Nacht finden. Vor dem Abendessen machen wir noch einen kurzen Spaziergang. Der nach sechs Wochen endlich geheilte Zehenbruch macht sich noch etwas bemerkbar und demzufolge lässt die weibliche Kondition stark zu wünschen übrig.

Dienstag, 21.08.

Pferdewagen
Holzkirche von Ieut
Holzkirche von Ieut Innenmalereien
Friedhof an der Holzkirche von Ieut
Rodna
Hunde
Ein morgendliches Bad im Bach wird etwas gestört von ersten Autos und Pferdewagen, die den Berg hinauffahren. Wir fahren wieder hinunter, besuchen die wohl älteste erhaltene Holzkirche in Ieut und dann weiter nach Visu de Sus, wo wir im Supermarkt ein paar grundlegende Dinge wie Brot und Bier holen. Das Gemüse im Regal sieht einfach nur traurig aus, dafür findet sich später am Straßenrand ein Gemüsestand mit regionalen frischen Gewächsen, die sicher auch viel leckerer sind, als das Zeug aus dem Supermarkt.
Vor uns wird es duster, und wir befinden uns auf dem Weg zum Pass, auf dem sich gerade ein Gewitter zusammenschiebt. Den Regen sitzen wir beim Essen unter dem Dach der Cabana aus. Ein kleiner Hund schließt sich uns und Juri auf einen anschließenden kleinen Spaziergang an. Gern wollen wir hier oben übernachten. Auf dem Berg würden wir aber ziemlich frei stehen und das ideale Angriffsziel eines folgenden Gewitters sein. Also fragen wir an einer kleinen Hütte, die auch ein Camp betreibt. Wir werden sehr freundlich aufgenommen. Der Sohn des Hauses spricht gut Deutsch, obwohl er, wie er sagt, die Sprache nur aus dem Fernsehen gelernt hat. Wir unterhalten uns, während „Mutti“ das Essen kocht.
Nebel zieht auf, und wir werden früh ins Bett gehen.

Mittwoch, 22.08.

Alpenrosen
Rodnagebirge
Am Pass ist die Nacht nicht gerade ruhig und am Morgen wähnen wir uns im Orient, da die Klosterbrüder von gegenüber ihr Gebet über Lautsprecher der Welt glauben mitteilen zu müssen. Nach der ersten Verabschiedung fahren wir ein Stück den Berg hinauf, lassen dann, im Gegenteil zu vielen anderen, das Auto stehen und wandern auf eine Hochalm, vorbei an zahlreichen Preisel- und Heidelbeerbüschen, deren Früchte im Vorbeigehen in unseren Mündern verschwinden. Auf einem Sattel, der uns eine gute Sicht bietet, machen wir Pause und beobachten die weidenden Kühe und Pferde. Juri verhält sich tadellos, nachdem ihn auf dem Hinweg eine Kuhl wohl ziemlich erschreckt hat, als sie im Galopp auf uns zurannte.
Ein riesiger Hund hat sich den Schatten unseres Autos zum Ausruhen ausgesucht. Wir überlegen schon, wie wir unseren Hund schadlos halten können, da trollt sich der Riese feige.
Bei unseren Wirtsleuten trinken wir noch einen Kaffee, bevor wir uns weiter auf den Weg machen, immer östlich entlang der Bistrita. Da wir die großen Straßen eher meiden, finden wir uns bald auf immer schlechter werdenden Pisten durch abgeschiedene Dörfer, in denen die Zeit, abgesehen von einigen Autos, stehengeblieben scheint. Die Suche nach einem Platz für die Nacht gestaltet sich schwierig, denn fast alle Forststraßen, die von der Piste wegführen, dürfen offiziell nicht befahren werden. Es hat geregnet und bald fahren wir nur noch durch Schlamm und Pfützen, vorbei an staunenden Holzfällern, bis wir endlich im Hellen noch eine Wiese finden, ein wenig abseits der letzten Hirten, auf der wir unser Nachtlager aufschlagen können. Es fängt an zu regnen, also verbringen wir den Rest des Abends im Auto und nutzen eine kleine Regenpause zum Zeltaufbau. Juri döst friedlich auf der Rückbank, nur ab und zu stößt er im Traum ein leises „wuff“ aus.

Donnerstag, 23.08.

Am roten See
 Hășmaș Gebirge
Bei Lacu Roschu
Am Morgen scheint wieder die Sonne. Beim Frühstück kommen die ersten Autos vorbei, darunter auch der Förster, der sich erkundigt, ob wir Hilfe brauchen. Allzu oft verirrt sich wohl kein Fremder hierher.
Die Piste, die sogar eine Straßennummer hat, zieht sich. Wir befinden uns auf der Straße 174 und die 174 e sieht nicht besser aus, obwohl sie auf der Karte etwas dicker gezeichnet ist. Irgendwann erreichen wir ein größeres Dorf mit einigen neuen Häusern und bald gibt es auch wieder Asphalt unter den Rädern, wenn auch sehr bröckligen. Stellenweise wird aber an der Erneuerung gearbeitet.
Wir machen einen Abstecher nach Durau in der Hoffnung, dort durch das Ceahlau-Gebirge nach Bicaz zu fahren, aber der Ort ist so zugebaut, dass wir vermuten, dass die Durchfahrt nicht möglich ist. Wir umrunden den großen Stausee also auf der anderen Seite bis nach Bicaz und biegen ab durch die Bicaz-Klamm, landschaftlich ein absolutes Highlight, aber sehr verkehrsreich und noch dazu an den Stellen, wo man die Schlucht parkenderweise auf sich wirken lassen könnte, von zahlreichen Markständen belagert. Weiter unten erreichen wir den Lacu Rosu, wo wiederum Touristenrummel herrscht und ein großes Hotel das Ambiente bestimmt. Kurz hinter dem Ort finden wir einen kleinen privaten Zeltplatz, von wo wir zu Fuß bequem die 1,5 km zum Einkaufen laufen können. Ein nahes Gewitter beschert uns Regenschauer, so dass wir den Abend wieder gemütlich im warmen Auto verbringen.

Freitag, 24.08.

 Hochalm Hășmaș Gebirge
 Hochalm Hășmaș Gebirge
Im Nachbartal steigen wir am späten Nachmittag auf eine kleine Hochalm. Juri erschreckt eine Gruppe alter Leute, die mit der Heuernte auf der Bergkuppe beschäftigt sind. Mit ihren Holzrechen wollen sie ihn schon vertreiben, was Juri sicher als Spiel verstanden hätte. Wir pfeifen ihn rechtzeitig zurück und als sie sehen, dass der Hund nicht alleine ist, entspannt sich die Situation. Wir machen eine Pause hier oben und suchen uns dann den Weg zurück über die üppige Blumen- und Kräuterweide. Unten steigen wir wieder ins Auto und fahren südöstlich bis Targu Secuiesc und noch ein Stück weiter ins Dorf Zabala, an dessen Waldrand wir ein Plätzchen für die Nacht für gut befinden.

Samstag, 25.08.

Tartlau
Tartlau
Honigberg
Hâman
am Königsteingebirge
Innenstadt Kronstadt
 
Im Dorf gibt es ein Schloß, und da wir schon einmal hier sind, könnten wir es uns auch ansehen. Denken wir, denn leider wurde es zum Hotel umfunktioniert und als touristische Sehenswürdigkeit nicht mehr zugänglich. Nicht einmal von außen kann man es bewundern. Das alte rostige Tor funktioniert automatisch nur für Angestellte und zahlende Gäste.
Wir fahren weiter und besichtigen auf unserem Weg nach Brasov noch zwei sehr schöne Kirchenburgen, die von Tartlau (Prejmer) und Honigberg (Hâman).
In Brasov schlendern wir durch die Altstadt, nachdem wir einen Parkautomaten mit unzähligen Münzen gefüttert haben, die wir mühsam von Passanten erwechseln mussten. Sehr kundenfreundlich ist das nicht, Automaten für Kleingeld aufzustellen, wo Münzen fast nichts wert sind.
Die alten Häuser sind zum großen Teil sehr schön restauriert, die Fußgängerzone prägen zahlreiche Restaurants und auf dem Markt wird gerade eine mächtige Bühne aufgebaut. Für welche kulturelle Größe, können wir nicht in Erfahrung bringen. Wir kaufen noch ein paar Vorräte ein und verlassen Brasov in Richtung Zarnesti, die Partnerstadt von Markkleeberg, wovon sogar am Ortseingang ein goldenes Schild zeugt. Hinter dem Ort bei Piatra Craiului schauen wir von einer Wiese am Fluß auf das gleichnamige Bergmassiv. Ein perfektes Panorama für einen Schlafplatz. Ein paar große beeindruckende Hirtenhunde haben den Platz besiedelt und können von den campenden Urlaubern gut leben. Zum Glück verstehen sie sich mit Juri, es gibt zumindest keinen offenen Streit und eine Hündin hat große Freude daran, mit ihm ihr Spiel zu treiben. Später kommt ein Hirte und holt seine Hunde ab, die widerwillig das Feld räumen.
Unsere rumänischen Nachbarn sind ganz nett, sie kochen ausdauernd, laden uns zum Kosten ein, wollen dann aber wohl doch unter sich sein und wir ziehen uns zurück.



Sonntag, 26.08.

Burg Bran
Umgebung Zărnești
Großschenk
Speckturm in Großschenk
Die Burg Bran muss man als Rumänienbesucher vielleicht auf der Liste haben. Wir begnügen uns angesichts des Massenansturms mit der Außenansicht und sind froh, einen Abstecher über eine ruhige Hochebene zu machen, von der man einen tollen Blick auf die umliegenden Berge hat. Hinunter geht es offroad, wobei der Rumäne auch seinem normalen PKW die abenteuerlichen Wege zumutet.
Noch einmal fahren wir durch Zarnesti. Jetzt ist wieder Ruhe im Städtchen eingekehrt, nachdem wir am Morgen im Markttreiben fast steckenblieben. Wir fahren nordwestlich nach Fagaras und weiter nach Cincșor, das aus mehreren Ortsteilen besteht. Man liest noch deutsche Ortsnamen wie Klein- und Großschenk. Beide sind Standorte von Kirchenburgen. Die Burg in Kleinschenk können wir besichtigen – ein wahres Kleinod mit idyllischem Blumengarten. Einige Hunde bewachen den Ort, weshalb Juri sicherheitshalber im Auto warten muss. In Großschenk machen wir eine kurze Rast, schauen uns die Kirche von außen an. Dabei finden wir ein paar Ausweispapiere, die ein junger Mann wohl verloren hat, und gleich darauf seinen Vater, dem wir sie übergeben, worauf er kopfschüttelnd weiterläuft und seinem Sohn wohl eine Predigt halten wird.
Hinter dem Dorf fahren wir hinaus auf einen Feldweg, finden eine abgemähte Wiese als Stellplatz für die Nacht und genießen die Stille, die nur durch die nahe Büffelherde und ein paar Hunde unterbrochen wird.

Montag, 27.08.

Kirche
Apold
Sighisoara
Schäßburg
Wir starten in Richtung Sighisoara (Schäßburg). Fast jedes Dorf besitzt in dieser Gegend eine Kirchenburg. In Apold wurde die Burg in den letzten Jahren durch einen Förderverein grundsaniert. Ein Deutscher, der hier seinen Wohnort gefunden hat, schließt und das Areal auf, und wir können fast alle Räume ungestört besichtigen. Einiges muss noch getan werden, und ein Enthusiast allein wird es wohl kaum schaffen.
In Schäßburg steigen wir den Burgberg hinauf in die Altstadt. Hier wurde sehr viel restauriert und entsprechend ist der Andrang der Touristen. Aber die Preise sind noch sehr moderat und man kann in vielen schönen Restaurants die Seele baumeln lassen.
Kirchenburg Biertan
Auf der Weiterfahrt passieren wir Biertan, ein Ort mit einer sehr schönen großen Kirchenburg, die leider ausgerechnet montags geschlossen hat. Wir laufen die Dorfstraße hinauf, um wenigstens ein paar schöne Fotos zu bekommen. Ein paar Hunde motzen Juri an , was ihm sichtlich unangenehm ist. Er bleibt aber cool, was sie wohl verwirrt und zum Aufgeben bringt. Wir sind verdammt stolz auf ihn.
Unterwegs fallen uns im ganzen Land immer wieder Fahrzeuge mit Nummerschildern aus ganz Westeuropa auf. Touristen sind das allerdings fast nie. Meist gehören sie Rumänen, die im Ausland arbeiten und nur die Ferien hier verbringen. Im Herbst werden wohl viele alte Leute wieder unter sich sein.
Nun heißt es, eine Platz für die Nacht zu finden. Hinter einem Dorf namens Zlagna werden wir auf einer Wiese fündig.

Dienstag, 28.08.

Hermannstadt Markt
Hermannstadt
Hermannstadt
über das Lotrului Gebirge
So langsam sollten wir eine Tankstelle suchen. Die Tankanzeige macht sowieso, was sie will, aber der Kilometerzähler weist schon deutlich über 1000 Kilometer an, und dies trotz zahlreicher Offroadfahrten. In Sibiu erlöst uns der Russe in Form einer Gazprom-Tankstelle. Die Suche nach einem Parkplatz erweist sich als schwierig. Etwas außerhalb der Altstadt werden wir fündig und ein paar Meter mehr zu Fuss verkraften wir schon. Die Stadt lädt zum Schlendern ein, und nicht nur die schön sanierten Häuser empfehlen sich als Fotomotive, auch der Blick in die Höfe ist fast immer lohnenswert. Bei Bier und Pizza verweilen wir und drehen anschließend auf der Suche nach dem Auto noch mindestens eine Extra-Runde durch die Stadt, obwohl wir sogar mit einer Autofinder-App ausgerüstet sind.
In einem kleinen Vorort kaufen wir noch einige Vorräte, bevor wir hinauf nach Paltinis fahren, wo wir auf die sogenannte Transalpin abbiegen. Der Weg ist nur dank guter Kartensoftware zu finden. Man biegt links ab durch eine Bogenbrücke und landet auf einem Wanderweg, der aber tatsächlich eine öffentliche Straße ist. Ab hier ist also Offroad angesagt, immer höher hinauf bis zu einer Gabelung, an der wir uns für den rechten Weg über den Pass entscheiden. Dort oben wäre ein guter Standplatz, aber wir sehen ersten Nebel aufziehen, das könnte ungemütlich werden. Und da die Scheinwerfer nicht funktionieren, müssten wir wohl bis Mittag oben warten. Ansonsten haben wir großes Glück mit dem Wetter. Am Tag zuvor hat es hier ziemlich viel geregnet. Von weitem haben wir das Gewitter leuchten sehen.
Weiter unten finden wir schließlich einen gemütlichen Platz am Bach. Wir hoffen, es kommt kein neuer Regen dazu, dann könnte es nasse Füße geben.

Mittwoch, 29.08.

Pass im Paring
Hundefreundschaft
Paringgebirge
Rastplatz
So schön der Platz gelegen ist, die Morgensonne fehlt doch ein wenig. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir wieder eine Asphaltstraße und fahren hinauf zum Pass auf etwa 2000 Meter Höhe. Von hier wollen wir ein Stück zu Fuß hinauf, was ein paar Hirtenhunde zu verhindern versuchen. Zumindest fühlen sie sich gemeinsam gegen Juri stark und aus anfänglicher Neugier wird plötzlich Ernst. Zum Glück lassen sie sich schnell vertreiben und Juri kommt glimpflich davon. Oben genießen wir die Aussicht, steigen wieder hinunter und versorgen uns an der Hütte am Parkplatz mit leckerem Käse. Auf der Weiterfahrt rasten wir für frische Forellen und hoffen weiter unten auf ein schönes Camp für die Nacht, welches wir bald rechts der Straße finden.

Donnerstag, 30.08.

Klamm
Cerna
Cerna 1
Cerna 2
Cerna-Tal
Das morgendliche Bad im Bach nach einem guten Frühstück erfrischt und die ersten Sonnenstrahlen sorgen für angenehme Wärme.
Bis Petrosani ist es nicht mehr weit, wo wir auch ein paar Vorräte aufstocken können, um zwei Tage autark zu sein. Petrosani hat schon nicht viel schönes zu bieten, aber die anschließenden Orte Lupeni und Uricani sind wirklich erschreckend. Die einst prägenden Industrieanlagen verfallen vor sich hin und die Wohnhäuser tun es ihnen gleich. Allerdings wohnen in den bröckelnden Neubaublöcken von einst noch immer Menschen. Lässt man diese Ödnis hinter sich, findet man sich aber zugleich in schönster Natur wieder. Ein Schild weist zur Cheile Butii und lockt uns zur vermeintlichen Wanderung durch die Klamm. Man kann aber nur bis zum Anfang der Klamm laufen, danach verliert sich der Weg in möglicherweise vorhandene Pfade, die aber auch nur von Tieren geformt wurden. Wir kehren um und begeben uns auf das Abenteuer Cerna-Tal. Noch ist die Nationalstraße 66a asphaltiert und weist in keinster Weise auf die bevorstehende Offroad-Strecke hin. Diese führt uns zum Jui Cerna, einem Pass auf 1330 m Höhe mit herrlichem Wiesengelände. Von dort steigen wir ein paar Höhenmeter hinauf und genießen einen tollen Rundumblick auf die Muntii Valcan und die Muntii Retezat. Bald wird es frisch und wir steigen wieder hinunter, um noch fast bis zum Lacul Cerna, vorbei an atemberaubenden Aussichten und ebensolchen Abgründen, zu fahren. hier finden wir einen großen freien Platz, wo uns hoffentlich die Morgensonne erreichen wird.


Freitag, 31.08.

Freundschaft
Herculane
Am Morgen bekommen wir Besuch von einigen Hunden, die sich mit Juri erst einmal argwöhnisch beäugen. Es dauert aber nicht lange, und mit einer Charmeoffensive wird er ins Rudel aufgenommen.
Wir müssen noch um den Stausee herum und erreichen bald Herculane, einen Bäderort, der jedoch schon bessere Tage gesehen hat. Zahlreiche prächtige Gebäude verfallen zusehends. Immerhin gibt es erste Bemühungen, einige Kurhäuser zu sanieren und scheinbar gibt es doch einige Gäste.
Wir rasten am Bahnhof für einen kleinen Snack und müssen nun einige Kilometer einer vielbefahrenen Straße folgen. Bald biegen wir wieder ab und besuchen das Mühltal bei Eftimie Murgu. Hier drehen sich in vielen kleinen Wassermühlen die waagerecht unter der Mühle angebrachten Wasserräder, um auch heute noch vorwiegend Maismehl der umliegenden Bauern zu mahlen.
Am Ende des Tales finden wir einen Picknickplatz, wo wir unser Nachtlager aufschlagen und den Abend mit einem Schwaben nebst Sohn und Neffen bei Bier und Tuika verbringen.

Samstag, 01.09.

zu den Römerwegen
alte Römerwege
Über kleine Straßen starten wir die heutige Tour. Die Straßenerhaltungsmaßnahmen erscheinen sehr willkürlich. Ein kurzes Stück wird glatt asphaltiert, darauf folgt wieder ein Stück gar nichts, dann wieder Schlaglöcher mit Restasphalt. Da loben wir uns doch die Offroadpisten, die in dem Karstgebiet meist sehr steinig ausfallen, dem Material einiges abverlangen, aber als offizielle Straßen gelten. An der Neira Klamm (Cheile Neira) begeben wir uns auf eine zweistündige Wanderung und folgen einem historischen römischen Weg, entlang an steilen Felsen, neben uns der Abgrund. Zum Teil führt der Weg durch alte, mit Hand geschlagene Tunnel und gleich zu Beginn ist eine schwankende Hängebrücke zu überqueren.
Leider ist ein attraktiver Rundweg nicht vorhanden, so dass wir den gleichen Weg zum Auto zurück nehmen und auf abwechslungsreichen Straßen und Wegen unsere Fahrt fortsetzen, bis wir den uns empfohlenen Lacu Buhui erreichen. So richtig begeistert sind wir nicht. Hunde müssen an die Leine, was Juri schon mal gar nicht gefällt. Einen Stellplatz finden wir zwar, aber die Cabana lädt nicht so richtig zu einem Besuch ein. Einige Leute sitzen zwar dort, aber der Zaun ist zu und mindestens vier Hunde beanspruchen das Gebiet für sich. So bereiten wir lieber unser eigenes Mahl an einem der Holztische außerhalb, was der Zeltnachbar wohl als zu primitiv betrachtet und uns sogleich eine weiße Papiertischdecke spendiert. Später genießen wir, in Decken gehüllt, Bier unter grandiosem Sternenhimmel und bekommen unbemerkt von Juri, der im Auto schlummert, Besuch von einem Fuchs.

Sonntag, 02.09.

Haus
Weg zur Comanic Höhle
Comanic Höhle
Comanic Höhle
Wir stehen gefährlich nah an einem Hornissennest und werden schon durch erste Drohanflüge eindringlich gewarnt, uns doch besser vom volkseigenen Baum fernzuhalten. Also flüchten wir gleich mit aufgeklapptem Dachzelt aus der Sicherheitszone.
Nach ausgiebigem Morgenbad im See und ebensolchem Frühstück ist es mal wieder später Vormittag, bevor wir starten. So treffen wir unglücklicherweise noch auf den kontrollierenden Ranger, der eine Nationalparkgebühr von 10 Lei p. P. kassiert und uns vom gesetzeswidrigen Abkürzen über einen Waldweg abhält. So fahren wir einen kleinen, aber korrekten Umweg bis Anina. Dort biegen wir wieder auf eine schmale Straße ab und passieren wie so oft in dieser Gegend alte Fabrikruinen und Wohnblöcke, die dem Zerfall preisgegeben sind und diejenigen beherbergen, die mit der Schließung der Fabriken entbehrlich wurden.
Gleich danach finden wir uns auf einer Piste wieder. Der Weg wird immer steiniger, neben uns mal rechts, mal links ein steiler Abhang. So holpern wir über 17 Kilometer bis zur Cormanic Höhle. Wir haben Glück und müssen nur etwa eine halbe Stunde auf den Höhlenführer warten, ein lustiger Typ, der auch in der kalten Höhle nur im T-Shirt nicht zu frieren scheint. Die einzigen deutschen Worte, die wir von ihm zu hören bekommen, sind „Achtung Kopf“, worauf man diesen auch sofort einziehen sollte, denn in der Höhle gibt es außer unseren Stirnlampen keine Lichtquellen, es ist glitschig, manchmal muss man klettern und sich vor allem häufig bücken. Dafür bekommt man für nur 20 Lei eine unterhaltsame und sehenswerte Führung durch einen Teil der Höhle, die insgesamt eine bekannte Ausdehnung von ca. 7 Kilometern hat.
Der Weg außerhalb bis zum nächsten Ort an der Straße wird nicht besser, aber nach weiteren drei bis vier Kilometern haben wir vorerst wieder glatten Boden unter den Rädern.
In Resita kann man auch am Sonntag einkaufen, so dass wir wieder Vorräte für die nächsten zwei, drei Tage anlegen können. Bis Rusca Montana fahren wir noch weiter. Dort biegen wir ab durchs Dorf, um auf einer Wiese am Waldrand unseren Übernachtungsplatz finden.


Montag, 03.09.

Schloss in Hunedoara
Rast 2
Die Straße nordwärts von Rusca Montana endet plötzlich, der der Marmorabbau eines Konzerns gegenüber einer Verbindungsstraße für die Bevölkerung offenbar Vorrang hat. Also kehren wir um auf die Hauptstraße nach Hateg. Vor uns sehen wir eine dicke Rauchwolke, die einen Stau und einen Feuerwehreinsatz zur Folge hat. Die Kabine eines Holztransporters ist nicht mehr zu retten.
Auf kleinen Straßen erreichen wir Hunedoara. Die einzige Attraktion im Ort ist das Schloß, es sei denn, man steht auf Industriebrachen, denn hier standen noch vor etwa zwanzig Jahren jede Menge Schornsteine und eisenverarbeitende Fabriken.
Nördlich von Hunedoara suchen wir uns wieder kleine Wege, um in der hügeligen Landschaft am Straßenrand eine Bleibe zu finden. Die uns bedrohende Regenfront haben wir erfolgreich umfahren, nur einige der heimkehrenden und sehr neugierigen Kühe müssen wir energisch den Heimweg zeigen. Später schreien ein paar streitbare Eulen schrill in die Nachtruhe.

Dienstag, 04.09.

Schornstein
Roschu Montana Goldbergwerk
Am Morgen ziehen die Kühe wieder vorbei. Wir machen uns auf den Weg über Zlatna, ein Dorf, auf dessen Hausberg noch ein großer Schornstein vom einstigen Industriestandort zeugt.
In Rosia Montana besichtigen wir eine Goldmine, die bereits die Römer sehr interessant fanden und mühevoll erste Stollen errichteten. Der rumänische Führer redet ohne Punkt und Komma, auf eine uns angebotene exklusive Tour auf Englisch möchten wir aber nicht warten. Es geht etliche Stufen nach unten, einen Gang entlang und dann endet die Tour auch schon. Weiter geht es nicht in die Mine hinein. Wir stehen also herum, während er redet und redet, ein wenig auch von den Bemühungen einer kanadischen Minengesellschaft, die vergebens um die Schürfrechte kämpft und im Gegenzug ein paar Gelder für die Sanierung der alten Häuser locker gemacht hat. Der Großteil der Häuser bleibt jedoch weiterhin unsaniert, und die Vermutung liegt nahe, dass man mit der Aktion nur ein paar Entscheidungsträger ködern wollte. Statt auf den Minenbetrieb hätte man lieber auf Tourismus setzen sollen.
Nach diesem Abstecher suchen wir uns als Nachtlager eine schöne Wiese hinter einem Dorf aus. Hier lebt man noch ganz ursprünglich ohne Strom und Telefon, dafür zwischen Kühen, Hunden, Schweinen, Pferden und einem phantastischen Wald ringsherum. Ein alter Mann sägt akkurat Baumstämme zurecht und nur der aufziehende Regen trübt die Idylle. Eine Familie schaut uns neugierig zu und bringt uns nach und nach immer mehr, was Keller und Küche zu bieten haben – Käse, Speck, Milch, Äpfel, Krautsuppe, Brot und Schnaps. Wir revanchieren uns mit Geschenken für die Kinder, Bier und Wein für die Eltern. Ein wenig unbehaglich ist uns die Situation schon, so beim Essen beäugt zu werden. Ein Schweizer Taschenmesser weckt die Begierde des Bauern, aber mit Verweis auf ein Erbstück können wir uns herausreden.

Mittwoch, 05.09.

Westkarparten
Westkarparten 1
Cabana Padisch
Kios
Der Himmel ist noch von einigen Wolken verhangen, aber endlich setzt sich wieder die Sonne durch. Unsere Gastgeber bringen uns Mamaliga, Äpfel und Kaffee. Wir sichern uns das Abendbrot in Form von leckeren Pfifferlingen, die hier überall im Wald wachsen. Eine Kuh klaut die Reste aus Juris Freßnapf, bevor er sie ärgerlich verjagt.
Als die Sonne alles getrocknet hat, packen wir zusammen und fahren weiter in Richtung Prades. Vorher machen wir noch einen Abstecher zu einem Wasserfall und nutzen die Gelegenheit für eine kurze Wanderung, die uns nach oben um das Tal herum führt.
Die Straße nach Pradis scheint neu gebaut zu sein, an einigen Stellen wird jedoch schon wieder ausgebessert und an einem großen Bauschild, das den Straßenbau von 2008 bis 2016 verkündet, endet der Asphalt abrupt. Kurz vor Prades hat man sich dann wieder entschlossen weiterzubauen. Der Ort hat nicht viel zu bieten, obwohl es einst doch eine Cabana und kleine Hütten gab. Einige Häuser sind neu, aber nichts ist so richtig fertiggestellt. An einer Straßenbiegung finden wir die einzig wichtige Institution in Form eines kleinen Kioskes, wo man auf klapprigen Stühlen ein Bier genießen und sich mit ein paar Grundnahrungsmitteln versorgen kann. Eine Packung Nudeln für unsere Pilze findet sich jedenfalls in den Regalen der betagten Betreiberin.
Wir bereiten gerade unser Essen zu, als ein moderner autofahrender Hirte anhält und mit der Miliz droht, sofern wir das von ihm deklarierte Privatgelände nicht verlassen würden. Auch wenn die Miliz mittlerweile Police heißt, beugen wir uns dem drohenden Ungemach und ziehen auf einen schattigen, aber ruhigen Platz um, entzünden ein Lagerfeuer und erfreuen uns am Sternenhimmel.


Donnerstag, 06.09.

Bihorgebirge
Heute lassen wir das Auto stehen und wandern durch wunderschöne Wälder und über grüne, hügelige Almen. Zunächst laufen wir an den Hirtenhütten vorbei, weiter bergauf über Wiesen, die die Wanderwege zugedeckt haben. Mancherorts ist der Boden zerwühlt, ob von Bären oder Wildschweinen, ist nicht auszumachen. Das nächste Tal ist geprägt von Hütten, kleinen Restaurants, Zelten, Schafen, Kühen und vielen Hunden. Es beginnt zu regnen, und wir sind froh, ein trockenes Plätzchen bei Bier und Langos mit Sahne und extra viel Schafskäse gefunden zu haben. Zwei kuschelige Welpen, die sicher einmal große Hirtenhunde werden wollen, kommen neugierig auf uns zu, während sich die erwachsenen Rüden um eine läufige Hündin scharen. Sie entscheidet sich schließlich für einen zotteligen Gesellen, der mit der letzten Schafherde ins Tal kam und wohl in den Augen der Dorfschönheit als begehrenswerter Exot gilt.
In einer Regenpause brechen wir wieder auf und müssen einen ordentlichen Aufstieg bewältigen. Oben auf einer Wiese verschwindet ein Bach mitten in seinem Lauf in tiefen Karstspalten. Zwei Hunde sind auf dem Heimweg und schließen sich uns an. Am Dorfrand kehrt eine Hündin mit ihren sieben Welpen, die hinter ihr im Gänsemarsch die Wiese herunterstolpern, ebenfalls von einem Ausflug zurück. Auch wenn Mensch und Hund gebührend Abstand halten, ist der Beschützerinstinkt doch so groß, dass sie uns resolut vertreibt.
Bei den Hirten können wir nicht widerstehen und kaufen zwei Kilogramm Käse. Juri bekommt großzügige Kostproben und will fast nicht mehr weichen. Auch selbstgemachte Marmelade wechselt die Besitzer, bevor wir unser Lager erreichen. Nach dem Regen ist das Feuerholz nicht zu gebrauchen und da es ungemütlich kalt wird, setzen wir uns ins etwas weniger kalte Auto, um nicht gleich ins Zelt zu kriechen.

Freitag, 07.09.

Rast 3
Der Aufbruch aus Rumänien steht an. Noch einmal bekommen wir Besuch von einem Hund, der ein paar Leckerbissen aus Juris Futterkiste bekommt.
Die Straße ins Tal ist auf dieser Bergseite durchgehend asphaltiert, und wir kommen zügig voran. Bevor wir hinter Oradea das Land verlassen, kaufen wir für die restlichen Lei im Supermarkt und an einem Marktstand ordentlich ein. Der ungarische Zoll kontrolliert tatsächlich die Pässe und zum Teil die Autoladungen. Südlich von Budapest suchen wir nach einer Übernachtung. Auf der Autobahn hat sich ein Stau gebildet und es wird langsam Abend. Die im Internet gefundenen Zeltplätze in der Nähe sind zum Teil gar keine öffentlichen Plätze, oder wir sind mit Hund nicht erwünscht. Wir verlieren viel Zeit, ärgern uns über die Fehlinformationen und entscheiden uns schließlich für einen Umweg nach Süden. Dort finden wir unterwegs auch tatsächlich ein Hinweisschild zu einem Zeltplatz und haben Glück. Eigentlich ein Anglersee, gibt es aber auch ein paar Stellplätze und ein Restaurant.

Samstag, 08.09.

Wir stehen früh auf. An Schlaf ist sowieso nicht zu denken, da zahlreiche Leute bereits seit halb sechs Uhr morgens anreisen, um die besten Anglerplätze zu ergattern.
Unser Umweg führt uns über Szekesfehervar in Richtung Györ, wo wir wieder auf die Autobahn kommen. Wir beschließen, wieder im Kamp Pavov zu übernachten, das wir von der Anreise schon kennen. Leider ist die nebenan liegende Kneipe nun geschlossen und wir müssen auf das frischgezapfte Bier bei Livemusik verzichten. Dafür machen wir einen kleinen Spaziergang im angrenzenden Wald, der mit zahlreichen kleinen Datschen bestückt ist. Am Himmel kreist eine AN 2 und wirft seine Fallschirmspringer ab. War es eben in der Sonne noch fast zu warm, wird es mit deren Untergang schlagartig eisig kalt. Zeit, nach Hause zu kommen.